Obstbaumschnitt-Kurs

im Sportheim und im Landschaftspark der Villa Klee, Freitag, den 11.1.2019

Stammverlängerung. Leitäste. Konkurrenztrieb. Saftwaage. Fruchtmumie. Diese und weitere Fachbegriffe aus der Welt der Pomologen hatte Michael Ruhnau parat, als er bei der Auftaktveranstaltung 2019 des Bürgervereins Ahlden und Eilte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Handwerk der richtigen Apfelbaumpflege nahebrachte. Die Projektgruppe „Landschaftspark der Villa Klee“ im Bürgerverein Ahlden und Eilte hatte zusammen mit dem BUND und dessen verantwortlicher Projektleiterin für Streuobstwiesen, Sabine Washof, zu dem theoretisch und praktisch ausgerichteten Obstbaumschnittseminar eingeladen. Diplom-Biologe Ruhnau schöpfte dabei aus einem reichhaltigen Wissens- und Erfahrungsschatz als Gärtner und stellvertretender Sprecher der Landesgruppe Niedersachsen-Bremen des bundesweit tätigen Pomologen-Vereins. Souverän vermittelte er in Wort und Bild, wie man eine Obstbaumkrone entwickelt und instand hält, was man bei einem Pflanzschnitt und einem Aufbauschnitt beachten muss, wie und womit man Äste schneiden sollte, so dass sich keine Huthaken und keine Glatzen bilden. Das Seminar, das für Anfänger und Fortgeschrittene gedacht war, brachte selbst einigen „alten Hasen“ noch neue Erkenntnisse. Der Experte Ruhnau zeigte sodann im praktischen Teil, wie man jungen Bäumen die richtige Façon gibt und wie man aus verschnittenen oder unbehandelten Kronen durch gezielte Eingriffe wieder einen produktiven Apfelbaum machen kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des gut besuchten Seminars, die trotz des nasskalten Wetters den Weg ins Sportheim des TSV Ahlden und in den Landschaftspark der Villa Klee gefunden hatten, hörten überaus konzentriert zu und stellten viele Fragen. Ihr reges Interesse wurde nicht enttäuscht.

 

Am 1. März lädt die Projektgruppe zu einer weiteren Veranstaltung ein. An diesem Freitagabend hält Wilhelm Haase-Bruns um 19.30 Uhr im DGH Eilte einen Vortrag über „Mensch und Biene, ein altes, (über-)lebenswichtiges Bündnis“. Der Eintritt ist frei.